„Wenn der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.“ Ps. 127,1

Salomo, der diesen Psalm geschrieben hat, hatte bei diesem Vers sicherlich einen konkreten Bau vor Augen: Stein auf Stein, mit viel Mühe, Schweiß und Anstrengung.

Und auch mir fällt natürlich bei diesem Vers als erstes unser Umbau ein: Ohne Gottes Segen wird dieser „vergebens“ sein. Und auch bei uns wird es Mühe, Zeit, Kraft, Anstrengung kosten und auch so manche Frustration geben.

Als zweiter, und mir weitaus wichtigerer Gedanke, kommt mir aber der interne Gemeindebau in den Sinn. Und ich wünsche mir, dass wir, auch während wir mit dem konkreten Bau beschäftigen sind, unseren Blick auf den inneren Bau der Gemeinde nicht verlieren: auf ein gutes konstruktives Miteinander; auf Wachstum im eigenen persönlichen Leben; auf ein Gemeindeleben, das für Außenstehende anziehend und einladend wirkt; darauf Salz und Licht für unsere Umgebung zu sein.

Aber egal, ob wir uns mit dem konkreten Umbau oder dem inneren Gemeindebau beschäftigen: Ohne Mitarbeiter, die mit anpacken und denen die Gemeinde auf dem Herzen liegt; die durchhalten, auch wenn es Schwierigkeiten und Frustration gibt; die auch mal persönliche Termine zugunsten von Gemeindeterminen zurück stecken können, wird es genauso wenig gehen, wie ohne Gottes Segen.

Ich wünsche uns als Gemeinde, dass wir den Gemeindebau als Chance sehen im Vertrauen zu Jesus vorwärts zu gehen und gemeinsam zu wachsen.

 

Eure Claudia Deppner


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