„NEIN... NEIN“...tönte es voller Empörung und ich folgte der Quelle lauten Geschreies. Im Badezimmer zappelte Josia und wollte sich auf keinen Fall seinen wunden Allerwertesten abwaschen und eincremen lassen. Er versuchte wegzulaufen, er wehrte sich mit Händen und Füßen und mit lautem, zornigem Gebrüll. Es half ihm aber nichts. Da war einer stärker als er -  die Mama. Und die wusste: wenn auf den stark geröteten Po keine Salbe kam, würde keine Besserung eintreten.
Als ich dort stand, voller Mitleid mit Josia und den Kampf beobachtete, ging mir plötzlich ein Licht auf. Genauso ist es oft mit mir bzw. mit uns Menschen. Da wehre ich mich mit "Händen und Füßen" gegen einen Weg, den Gott mir zeigt. Oder eine Lektion, die schmerzhaft ist, wird von mir abgelehnt. Ich versuche zu vermeiden, was weh tut. Und was macht Gott? Wie eine gute Mutter, weiß ER ja viel besser, was mir schlussendlich gut tut, was Heilung bringt und das Beste ist. Aber wie oft bin ich wie unser kleiner Knirps, der empört und zornig ist und weglaufen will....
Ich finde es genial von Gott, dass ER mich nicht laufen lässt und freue mich, dass mir durch so ein banales Beispiel die Liebe Gottes zu mir und Seine Allwissenheit, was für mich gut ist, neu bewusst wurde.
Da bleibt doch nur zu sagen: JA und DANKE

„Wir wissen aber, dass denen, die Gott lieben, alles zum Guten
gereicht, denen, die gemäß seinem Ratschluss berufen sind.“
                                                                                              (Röm. 8, 2
8)

                                                                     Eure Doris Allgaier

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